Reisetips

Hier sind einige hilfreiche Tips und Vorschläge, die man vielleicht bedenken sollte bevor die Planung des nächsten oder ersten Abenteuers stattfindet. Wie alle nicht Standard und üblichen Urlaube, muss die Vorausplannung gut durchdacht und intensiv recherchiert werden. Gedanken sammeln und Pläne schmieden vorher in guter Zeit sind positive Eigenschaften um eine Tour (in Theorie zumindest) erfolgreich durchzuführen. Die folgenden Gedanken und Kommentare sollten eine gute Basis geben um zu ermitteln, was am Besten in Eurem Fall vielleicht wäre eine passender Radreise auszuwählen.
Zeit zur Verfügung:
Kann man die nötige Zeit von der Arbeit und zur richtigen Jahreszeit des Reiseziels freibekommen? Können Alle die Zeit freihaben wenn man vorhat, zu Zweit oder in einer Gruppe zu reisen. Kann man in der gegebenen Zeit trotzdem das Endziel erreichen, wenn man die radelfreien Tage und eventuellen Sidetrips mit einplant?
Tourauswahl:
Es gibt tatsächlich auf dieser Welt wunderschöne Gegenden und Gebiete, die jedoch unzugänglich oder einfach zu schwierig sind um diese vernünftig mit dem Rad zu bereisen. Dann, gibt es andere Regionen, die gute Radelbedingungen aufweisen, sind aber eher langweilig und landschaftlich öde. Also, um eine geeignete
Tour auszuwählen, sollte man nur diese erwähnten Eigenschaften kombinieren, sowohl als auch die örtlichen Wind- und Wetterbedingungen, die Infrastruktur und die allgemeine Radfreundlichkeit des Reiseziels in Betracht ziehen.
Ein Faktor, der uns auf unseren Reisen wichtig erschien;
"sind die Seitenstreifen am Straßenrand breit genug?". Für manche möge dies unwichtig erscheinen, aber tage- bzw. wochenlang auf der weißen Seitenlinie ein schwerbepacktes Rad zu balancieren, während dichter Verkehr in gefährlich nahem Abstand an einem vorbei rast ist nicht nur schrecklich frustrierend sondern reißt einen psychisch nach einer Weile auseinander. Nun zu versuchen, die landschaftlichen Reize zu genießen, auch wenn diese wunderschön sind, wird einfach unmöglich.
Wir haben viele Tourer unterwegs getroffen, die einfach aufgegeben haben, nachdem sie mehrere Tage am Anfang ihrer Tour auf schwer befahrenen, seitenstreifenlosen Hauptstraßen unterwegs waren.Leider war dies, die abrupte Beendung ihres lang geplanten und ersehnten Abenteuers. Egal, wo man dann radeln möchte, so ist die vorherige Infobeschaffung der Reiseroute unerlässlich (noch ein sehr wichtiger Grund unsere Reise-CD's zu besorgen).

Spaßfaktor: Die Reise soll gründlich geplant und richtig ausgearbeitet werden, aber der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen. Genügend radelfreie Tage sollen auch mit eingeplant werden, um einfach ein wenig abzuschalten und den ermüdeten Beinen Zeit geben richtig auszuruhen. Spaß zu haben ist besonders wichtig, wenn die Strecke langsam aber sicher herausfordernd, stressig und anstrengend wird.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen wo man sich und seine Grenzen, Freuden und Nachteile bestens kennenlernt. Auch die Gruppenfreundschaft kann hier schwer belastet werden. Somit ist der Spaßfaktor eine positive Eigenschaft sich und die Reiselust weiterhin auf einem akzeptablen Wert zu halten.

Nun zu den Finanzen:
Eine Radreise ist eigentlich an sich ziemlich preiswert aber was kostet uns ein solches Abenteuer wirklich? Nun, für jeden ist die Berechnung etwas anders, da die Ansprüche sehr verschieden sind. Je nach Reisegebiet kann es sogar billiger werden als man vorerst angenommen hat z.B. die Westküste der USA ist nicht nur wunderschön zu radeln sondern richtig spottbillig; wegen der vielen Campingplätze mit "Hike & Bike" Einrichtungen. Andere Routen wie die Mid- und Südwest USA sind etwas teuerer, da man ab und zu ein Motelzimmer nehmen muss, wenn eine Campingmöglichkeit nicht vorhanden ist. Jedoch, sind diese kleinen Motels im Abseits meistens recht günstig.

Um eine Idee zu bekommen was es täglich etwa auf einer solchen Reise kostet, müssen wir ungefähr als Einzelperson um die 12 bis 16 Euro und als Paar etwa 18 bis 25 Euro rechnen. Nicht vergessen, diese geschätzten Zahlen sind nur für die Grundkosten berechnet d.h. Campinggebühren sowie etwas zu essen und trinken. Nun, kann man auf dieser Basis die Grundkosten ausrechnen.
Addiert man jetzt die Festkosten z.B. Flugtickets, Transportkosten
(Bahn, Bus usw.) Rad und Ausrüstung sowie die Gebühren für Nationalparks und Sidetrips wie z.B. Museen- und Aquariumsbesuche oder andere kostenpflichtige Highlights kommt man langsam aber sicher an die Gesamtkosten einer solchen schönen Traumradreise.
Allgemein gilt:
Wähle eine Reise aus, die Euch von vornherein zusagt und gefällt. Besorgt Euch von Anfang an, gute, qualitative (leider auch meistens teuerer) Rad und Ausrüstung. Plant die Strecke gut im Voraus und besorgt soviel Info's hiervon wie möglich. Seid luxuriös, gebt Euch selbst genügend Zeit und Geld um die Reise so bequem und sicher zu machen wie möglich.
Plant die Route um möglichst große Stadtgebieten zu vermeiden.

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